Einen Jahresrückblick 2014 von Niels Gormsen zu den Neubauaktivitäten in Mannheim lesen Sie hier.
– Ein verantwortungsloser Abriss im Herzen der Stadt. – Ein Neubau, der den Platz verschandelt. – Ein Bauamt im Technisches Rathaus merkt nicht, dass das Gebäude in dem die Bau-Fachleute residieren abbruchreif wird. Oder gemacht wird?
Wem wird das Gelände für 1,- € zugeschlagen, damit wieder der dringende Wohnbedarf errichtet werden kann? ("Uns fehlt Wohnraum im Luxussegment", so OB Kurz.) Mannheim schreit laut JA bei der Flüchtilingsfürsorge. Aber der Wohnraum in der Benjamin-Franklin-Village steht leer. Prognose Abriss? Für eine verdichtete Wohnbebauung? Schöne Aussichten .....
GEGEN den Abriss des Skulpturen-Museums am Wasserturm. FÜR einen Kunsthallen-Neubau.
4. Januar 2015
18. Dezember 2014
Museum digital
"Die Rolle des Direktors besteht darin, größere Entwicklungslinien zu erkennen, aufzuzeigen und dann voranzuschreiten."
Max Hollein, Museumsdirektor Städel, Schirn und Liebighaus Frankfurt.
Mit dem Museum auf dem iPad gelingt es künftig stärker Inhalte interaktiv in den Vordergrund zu bringen. Das Museum selbst als architektonische Präsentationsform für Kunst verweist sich als Protagonist in den Hintergrund. Mit der digitalen Konzentration wird der Raum der Auseinandersetzung mit Kunst unweigerlich verlagert. Das virtuelle Museum will geboren werden.
Mannheim wird sich ein Scheibchen abschneiden müssen, da es in der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar online keinen Bestandskatalog für Kunstwerke gibt. Will man dem Wissens- und Vermittlungsauftrag gerecht werden führt kein Weg an der Digitalisierung und deren Publikation in vollem Umfang vorbei.
15. Dezember 2014
Städte für Menschen
Buchempfehlung: Jan Gehl, Stadtplaner
Im Januar 2015 erscheint sein Buch "Städte für Menschen."
Interessante Ergebnisse seiner Langzeitstudien. Er bezeichnet manche Entwürfe großer Architekten als Vogelkot-Architektur. Man sollte seine Meinung zum Museumsbau Mannheim einholen.
16. November 2014
Es gab mal einen Skulpturenpark......
Kunst im öffentlichen Raum, hatte man sich einst auf die Fahnen geschrieben. Und das war gut so. Mit dem Abriss des Mannheimer Skulpturenparks ringsum in der Freifläche des 2014 abgerissenen erst 30-jährigen Museumerweiterungsbaus (Mitzlaffbau) wurde der Öffentlichkeit der Anblick von Kunst im öffentlichen Raum entzogen. Künftig wird der Steuerzahler wohl dafür in Mannheim nicht nur die Folgekosten der großzügigen Museums-Spende, sondern auch Eintritt für den einstigen öffentlich sichtbaren Genuss zahlen dürfen. Das ist ein Stück weit etwas von der gewünschten Transparenz, die durch die neuen Gitterstäbe der Fassade zu erahnen sein werden. Die Metall-Vergitterung soll Neugierde auf einen Museumsbesuch wecken. Wer wurde durch die Abschottungssymbolik von Gitterstäben im Herzogenried veranlasst den Knast von innen sehen zu wollen? Auch der Blick durch Gitterstäbe hindurch aus dem Neubau heraus auf die Wasserturmanlage nach Fertigstellung ab 2017 befriedigt einen Wunsch nach einem ungestörten Ausblick auf die viel gelobte Jugendstilanlage nicht sonderlich. Das Erinnerungsfoto der Museumsbesucher Mannheims durch Gitterstäbe hindurch? Ungeschickt? Vielleicht kann man dadurch die Ansichtsbildpostkarten besser verkaufen. Das rundet die architektonische Fassaden-Konzeption mit einer visuellen Ein-Igelung von Kunsttreibenden im Sinne der Bürger ab. Mensch Meier Mannheim. Mist.
22. Oktober 2014
16. September 2014
Geld herrscht über Vernunft ...
Im öffentlichen Gedächtnis gibt es keine Verjährungsfrist.
Die seit 2009 von Architekt Kühn vorgestellte und weiterentwickelte Vorgehensweise der Bürgerinitiative fand leider keine Beachtung.
Der Neubaustandort direkt am Mannheimer Friedrichsplatz wurde durch den Sponsor bestimmt.
Und an dieser kostenintensiveren Vorgabe rüttelte auch kein Gemeinderat, obwohl vielfach auf die Standortalternative in unmittelbarer Nähe der jetzigen Abrissbaustelle hingewiesen wurde.
Die heraufbeschworene Marodität des Gebäudes ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar dokumentiert. Wie bei anderen Mannheimer Gebäuden wurde auch hier geschlampt und Abhilfevorschläge zu Gebäude und Bunker wurden ignoriert.
Sie können den Vorschlag der Bürgerinitiative hier abrufen, nachlesen und hier kommentieren.
Die seit 2009 von Architekt Kühn vorgestellte und weiterentwickelte Vorgehensweise der Bürgerinitiative fand leider keine Beachtung.
Der Neubaustandort direkt am Mannheimer Friedrichsplatz wurde durch den Sponsor bestimmt.
Und an dieser kostenintensiveren Vorgabe rüttelte auch kein Gemeinderat, obwohl vielfach auf die Standortalternative in unmittelbarer Nähe der jetzigen Abrissbaustelle hingewiesen wurde.
Die heraufbeschworene Marodität des Gebäudes ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar dokumentiert. Wie bei anderen Mannheimer Gebäuden wurde auch hier geschlampt und Abhilfevorschläge zu Gebäude und Bunker wurden ignoriert.
Sie können den Vorschlag der Bürgerinitiative hier abrufen, nachlesen und hier kommentieren.
6. September 2014
Worthülse Bürgerbeteiligung
Wir bitten erneut und dringlich darum,
- offene und wirklichkeitsnahe Diskussionen über die Ursachen von Unzufriedenheit und Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft zu führen und sie nicht sogleich durch stereotype Belehrungen oder sogar Drohungen abzuweisen
- kritische Einwände der Bürger aufzunehmen und so zu berücksichtigen, dass sie in erkennbaren Veränderungen wirksam werden, die allen zugute kommen
- auf zutreffende Informationen in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft und auf eine realistische Berichterstattung in unseren Medien hinzuarbeiten, die nicht im Widerspruch zu dem stehen, was der Bürger Tag für Tag selbst sieht und erlebt
- offene und wirklichkeitsnahe Diskussionen über die Ursachen von Unzufriedenheit und Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft zu führen und sie nicht sogleich durch stereotype Belehrungen oder sogar Drohungen abzuweisen
- kritische Einwände der Bürger aufzunehmen und so zu berücksichtigen, dass sie in erkennbaren Veränderungen wirksam werden, die allen zugute kommen
- auf zutreffende Informationen in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft und auf eine realistische Berichterstattung in unseren Medien hinzuarbeiten, die nicht im Widerspruch zu dem stehen, was der Bürger Tag für Tag selbst sieht und erlebt
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