6. September 2014

Worthülse Bürgerbeteiligung

Wir bitten erneut und dringlich darum,

- offene und wirklichkeitsnahe Diskussionen über die Ursachen von Unzufriedenheit und Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft zu führen und sie nicht sogleich durch stereotype Belehrungen oder sogar Drohungen abzuweisen

- kritische Einwände der Bürger aufzunehmen und so zu berücksichtigen, dass sie in erkennbaren Veränderungen wirksam werden, die allen zugute kommen

- auf zutreffende Informationen in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft und auf eine realistische Berichterstattung in unseren Medien hinzuarbeiten, die nicht im Widerspruch zu dem stehen, was der Bürger Tag für Tag selbst sieht und erlebt

Kommentare:

  1. Wen? … Mit Bitten ist es wohl nicht getan, oder hat das in der Vergangenheit viel genutzt?

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  2. Aufgefordert sind all diejenigen, die Bürgerbeteiligungsprozesse in den Medien als gegeben darstellen. Dieser Anspruch der Politik und die Realität liegen aber weit auseinander. Wenn man eine Lösung für den Anspruch: "Nie wieder Krieg!" gefunden hat, wird auch vorgenannte gesellschaftliche Problem lösbar sein.

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  3. Bitten gegen Machtinteressen verhallen wie ein Pups in der Nacht.

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  4. SO LIEBER NICHT !
    Die Leserbriefe von den Au-Gärtnern letzter Woche sprechen Bände. Eine Schande, wie man die Kleingärtner und Vereine zuerst in Sicherheit wiegt und anschließend eiskalt abserviert.
    Wenn man Großprojekte unbedingt durchsetzen will, sollte man lieber zur Basta-Politik früherer Jahre zurückkehren. Denn Pseudotransparenz und angebliche Bürgerbeteiligung, die sich letztlich als kostspielige und gigantische Kulissenschieberei herausstellt, vergrault auch den Letzten, der diesem Gehabe noch Glauben schenkt. Das Vertrauen in die Demokratie wird hierdurch immermehr unterhöhlt, die Wahlergebnisse und die Wahlbeteiligung belegen dies. Bei immer mehr "Kollateralschäden" ( betroffene Beteiligte ) kann sich das Ganze zu einem einzigen, großen Kollateralschaden entwickeln.
    Und das alles u.a. wegen einer unausgegorenen BuGa-Idee, von der man partout nicht lassen will, obwohl man Mannheim in exakt 2 Hälften gespaltet hat und die ursprünglichen Schulden von 660 Mill. Euro ( z. Zt. des Bürgerentscheids !) sich nun plötzlich auf 2 Milliarden belaufen.
    Wer soll den Politikern noch Glauben schenken, wenn durch Tricksereien und Halbwahrheiten bisheriges Vertrauen ohne Not verspielt wird ? Es werden noch Zeiten kommen, wo man auf das Wohlwollen und die Bereitschaft des Bürgers angewiesen sein wird. Schade, wenn's dann zu spät ist.
    Schlussbemerkung: Ein alter Kaufmannsspruch lautet - Lieber kein Geschäft, als ein schlechtes Geschäft -
    Leider scheint es aber so, dass ein potentieller Investor den Politikern fast jeden Floh ins Ohr setzen kann, wir Bürger dafür aber jede Kröte schlucken müssen, wenn's schief läuft. Beispiele wir BER oder Stuttgart 21 braucht man gar nicht zu bemühen, auch Mannheim hat hier einiges zu bieten : Multihalle, Techn. Rathaus (Collini , Stadthaus N 1, Mitzlaffbau, Sparkassenschulden (Widder) und vieles Ungenannte.

    Karlheinz Sausbier

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