5. April 2014

Eine Grünfläche im Herzen Mannheims wird verbaut.

Abriss und Zerstörung scheinen der Kunsthalle wichtiger zu sein als nachhaltiger Erhalt.
Konradin und Friedrich. Schade, dass den beiden die lebendige grüne Freifläche verloren gehen soll. Mehr Informationen über den Mannheimer Skulpturengarten findet man hier. Es wäre schade, wenn auch dieser Wikipediaeintrag verloren geht. Die Innenstadt braucht Luft zum Atmen. Eine Verdichtung der Bebauung ist nicht erforderlich.

Kommentare:

  1. Neubau Kunsthalle. Sofort nach Bekanntwerden der Entscheidung im Dezember 2012 haben 15 Architekten einen offenen Brief an den Gemeinderat geschrieben: "Der vorliegende Entwurf der Kunsthalle überfordert diesen Raum durch ihr Volumen und beschädigt die dort vorhandene atmosphärische Besonderheit. Wer FÜR gmp stimmt entscheidet sich GEGEN den Friedrichsplatz". Was halten Sie von dieser Aussage namhafter Mannheimer Architekten?

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  2. Das Gutachten von Prof. Dr. Martina Löw empfahl für die Situation am Friedrichsplatz: "Identitätsstiftende Orte nicht nur erhalten, sondern stärken." Die Entscheidung der Stiftung Kunsthalle für den gmp-Bau steht im krassen Gegensatz zum Gutachten von Frau Löw. Wie kann das entstehen?

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  3. Der gmp-Gebäudekomplex spricht nicht die „Sprache“ der Bestandsgebäude. Warum sind Sie der Meinung, dass die Integration eines Neubaus am Friedrichsplatz 4 und insbesondere der Abriss eines funktionierenden Gebäudes heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit verantwortungsvoll gerecht wird? (Beispiel: geringe Energieersparnis Billingbau vs Kapitaleinsatz)

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  4. Herr Bürgermeister Specht, warum halten Sie es für sinnvoll ein Großteil der Spende für den Verlust eines Gebäudewertes und für Abrisskosten auszugeben? Damit ist doch bereits die Hälfte der Spende ausgegeben. Ist ein Neubau an einem anderen Standort in voller Spendenhöhe nicht besser?

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  5. Ein Neubau auf der Haupteingangs-Seite der historischen Kunsthalle (Billingbau) Richtung Süden wurde 2009 von Architekt Kühn vorgeschlagen. Welche Variationsmöglichkeiten wurden für das Gelände zwischen Hl. Geistkirche und Hachenburgschule durchdacht?

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