11. Mai 2014

Vermietbare Geschäfte in der Kunsthalle....

ZITAT aus dem Ausschreibungstext 
Architekturwettbewerb Neubau Kunsthalle:
Punkt 5.2 Städtebauliche Ziele:
"...Im Zusammenhang mit der Belebung des Außenraums können Überlegungen zur Integration vermietbarer Geschäfte sowie weiterer kultureller Nutzungen angestellt werden. Diese müssen völlig unabhängig vom Museum betrieben werden können..."
Das geht einher mit den Kommerzialisierungsplänen für die Umsiedlung Stadtgalerie.
Ebenso wie das gmp-Architekturkonzept eher einer Planung des ECE-Einkaufs-Centermanagements entspricht. Brücken und Stege .... wie eben in jedem neuen Einkaufscenter. Reichlich umbaute Luft.

Der Grundstein zur Kommerzialisierung einer 1A-Lage in Mannheim wird gelegt.

Mit dem Ausradieren des Weltkriegbunkers wird ein anschauliches Beispiel und die direkte Auseinandersetzung mit diesem Thema weggerissen.
Bewahren, erhalten, erinnern scheint ein gestriges Thema für die Verantwortlichen der Kunsthalle und der Stadt zu sein.



Kommentare:

  1. Harald Ringstorff: "Museen sind Hüter der Vergangenheit und Visionäre der Zukunft."
    Quelle: http://www.kunsthalle-mannheim.de/de/neubau

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  2. Ist Nachhaltigkeit erst eine Vision der Zukunft?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Energie

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  3. Ein Gebäude abzureissen und an diese Stelle ein größeres Gebäude, aber mit weniger Ausstellungsfläche zu bauen, ist unüberlegt. Durch unnötig umbauten Raum geht wichtige grüne Freifläche verloren. Auf ein Luftschloss kann man auch verzichten.

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