1. Juni 2014

Mannheimer Museumsstadt in filigraner Metallhülle

Das folgende Zitat findet sich auf der Homepage der Kunsthalle:
»Arbeite aus deinem eigenen Werk heraus – nicht aus dem eines anderen
Richard Serra
Wiederholungstäter: 
gmp-Architekten (BER) haben der Stadt Worms für ihr KuTaz (Das Wormser) eine Fassade als innovative Architektur "verkauft", die sich auch in anderen Projekten wiederfindet. 
In Mannheim wird von gmp eine "Produkt-NEU-entwicklung" verkauft, die man in bestehenden Herstellerkatalogen nachschlagen kann.
 

Gesamtansicht der Museumsstadt

Die Mannheimer Projektverantwortlichen leben wohl im Google-Zölibat.

Kommentare:

  1. "Ein Käfig voller Narren" - das passt.
    Vielleicht passen auch die zu kurzen BER-Rolltreppen in Mannheim ?

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  2. Kommentare bei der Präsentation der neuen Fassade nach fast 2-jähriger Entwicklungszeit:

    »Einzigartig.«
    »Das gabs noch nie.«
    »Internationale Klasse.«
    »Ein echter Kracher.«
    »Das zieht die jungen Leute an.«
    »Man wird förmlich ins Gebäude reingezogen.«

    Mitzlaffbau 22. Mai 2014

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  3. Haben sich Jury und Stadt aus Kompetenzmangel vom »größten deutschen Architekturbüro« mit ihrem überzogenem Entwurf und diverser Worthülsen blenden lassen? Was sagt die Schwarmintelligenz der Bürger?

    Dadurch, dass man die o.g. unpassenden Begriffe wie »Kracher« nutzt, wird deren geringer Wahrheitsgehalt umso offensichtlicher und deren Autoren umso unglaubwürdiger.

    Was ist ein »atemberaubenden Raumerlebnis*«? – Klaustrophobische Zustände durch unkreative monotone Industriefassadengitter, die an Gefängnisse erinnern.

    Was meint man mit » zeichenhaftem Auftritt*«? – Eine in der Vorentwurfsphase verharrende Architekturskizze?

    Was bedeutet »intelligente Funktionsqualität*«? – Kann der Neubau dank Brücken und leerer Zwischenräume denken?

    Wie können Menschen nur so unsensibel sein und die Intelligenz ihrer Bürger so gewaltig unterschätzen? GELD – MACHT – BLIND. Ach ja, kM bedeutet komMERZ!

    *www.kunsthalle-mannheim.de/de/neubau/gmp-planung/museumsstadt

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  4. Laut OB wurden bereits 10 Mio. € in das Projekt investiert. Das ist die Summe aus einem MVV-Aktienpaket, das für Kunst und Kultur ausgegeben werden sollte. Anstelle aber die Branche: "Kunst" zu fördern, gerät dieser Fördertopf in die Hände der Baubranche.

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  5. Beton statt Geist.
    Gitter statt Transparenz.

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  6. Gestern beklatschen die Kunst- und Kulturveranwortlichen unter Kulturbürgermeister Dr. Peter Kurz das "Loch". Dann schiebt man die ganze Verantwortung dafür einer Künstlerin zu, obwohl jedem klar sein muss, dass niemand unbemerkt eine Kernbohrung durch alle Geschosse der Kunsthalle machen kann.

    Heute beklatschen die Kunst- und Kulturveranwortlichen unter Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und angetrieben von Frau Dr. Lorenz und Dr. Mafred Fuchs eine mainstream-Fassade. Wem schreibt man morgen die Verantwortung für diese Gitter-Fassade zu, die an Eintönigkeit nicht zu überbieten ist. Allein die Stiftung Kunsthalle hat aus den 3 ersten Preisen des Architektruwettbewerbs den Entwurf von gmp für die Realisation bestimmt. Der Gemeinderat konnte nur abnicken. Eine echte Wahl- und Mitsprachechance bestand für das oberste Bürgergremium der Stadt nicht.

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  7. Der Gemeinderat konnte nur abnicken? Man hört heute noch das Echo der Gemeinderat-Claqueure! Der Gemeinderat übt sich weiterhin in ausgedehnte Nickerchen.

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