23. Mai 2014

Fassade Kunsthalle Mannheim

gmp stellte am 22. Mai 2014 die Ende 2012 versprochene geänderte Gebäudehülle vor. Mit einem Abstand von 1,1 m wird dieser Metallvorhang vor den lichtgrauen Beton gespannt.
Ein würdiger Gegenspieler des Mannheimer Rosengartens?





























Im Fensterbereich werden die dickeren Querstäbe ausgespart.

Kommentare:

  1. Ja,schön. Wunderschön! Auf dieses Parkhausgitter haben wir alle nun so lange gewartet. Warum hat man das zu Jugendstilzeiten eigentlich nicht schon so gemacht? Vielleicht musste man ja keine suboptimale Architektur hinter Gittern verstecken. Die Teile sollen angeblich strukturieren. Hat da mal jemand nachgefragt, wie das gemeint sein soll? Mehr als ein überteuertes starres Tuch ist es ja nicht. Die Außenkontur des Kunsthallenkastens erkennt man ohne schwedische Gardine.

    Aber Frust beiseite. Wie wurde denn begründet, warum man so lange für ein paar Stangen gebraucht hat?

    Statt der Senkrechten wird nun mehr die Horizontale betont? Was sind denn die genauen Unterschiede zum ersten Entwurf und sind die Spezifikationen (Farben, Maße, Material) irgendwo festgeschrieben? Irgendwer hat auch die Kosten genannt. Kann man das nicht mal inkl. aller entlarvter Fehlinfos der Kunsthallen-PR hier übersichtlich summieren?

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  2. Bei den heutigen Möglichkeiten Bauten mit Form und Material zu prägen, zeigt das geplante Kunsthallengebäude in Mannheim einen "Eisernen Vorhang". Diese Symbolik wird von den Kunsthallen-Experten konzeptionell als "Transparenz" verkauft.

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    1. Das Gittermuster hat einen großen Vorteil: Angestellte der Kunsthalle müssen sich zwangsläufig bewegen, damit dieses Muster bei Sonnenschein nicht auch auf der Haut sichtbar wird.

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    2. Und Fotografien machen bei derart heftigem Moiré-Effekt wirklich viel Bildbearbeitungs-Spaß. Obwohl: Selbst ein MAMo will da offensichtlich keine Zeit reinstecken, wie etwa in die neuerlichen Pseudorenderings.

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    3. Der gmp-Architekt Goetze wurde bereits beim Bürgerforum 2013 in Sachen Interferenz sensibilisiert und versprach damals bereits eine Lösung zu finden. Erneut am 22.5.2014 auf seine Lösung hinsichtlich des Moiré-Effekts und der physikalischer Zusammenhänge angesprochen, sagte Herr Goetze: " Die Fassade - das ist kein Raster. " Ich wies darauf hin, dass auch Lineaturen ein Raster darstellen und diesen Effekt ebenso erzeugen.

      Bei Gebäuden, die sehr häufig fotografiert und deren Abbildungen häufig in Medien reproduziert werden, verzichtet man als Gestalter besser auf die Verwendung von großformatigen Rasterflächen. Aber angesichts der mangelnden Sensibilität hinsichtlich der Umgebungsbebauung, fügt sich der Moiré-Effekt lediglich als kleine negative Erscheinung der langen Liste an.

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  3. Hallo Erfindergeist: Guckst Du:

    http://g02.s.alicdn.com/kf/HT1hFXpFMdcXXagOFbXH/201827174/HT1hFXpFMdcXXagOFbXH.jpg

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